Google: Aktienverkauf löst Kursrutsch aus - DER SPIEGEL
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Google Aktienverkauf löst Kursrutsch aus

Absolut gesehen sind die Zahlen beeindruckend: Google hat im vorbörslichen Handel mehr als 2,5 Milliarden Dollar an Wert eingebüßt. Und das nur, weil der Suchmaschinen-Konzern 14,1 Millionen eigener Aktien verkaufen will, um sein Geschäft auszubauen.
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New York - Startschuss für den Einbruch das Aktienkurses war eine Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC. Die Aktien der sogenannten Klasse A mit eingeschränktem Stimmrecht sollen unter anderem von den Bankhäusern Morgan Stanley und Credit Suisse First Boston an den Mann gebracht werden. Prompt gaben die Google-Aktien   im vorbörslichen Handel um 3,16 Prozent nach und kosteten schließlich noch 276,10 US-Dollar.

Google will nach eigenen Angaben die Mittel aus dem Verkauf der eigenen Aktien für allgemeine Geschäftszwecke und mögliche Zukäufe verwenden. Der Konzern habe aber derzeit keinerlei Zusage oder Vereinbarung über eine größere Akquisition getroffen, hieß es weiter.

Die Aktien der Internetsuchmaschinen haben eine wahre Hausse hinter sich. Innerhalb eines Jahres waren die Papiere von 100,33 Dollar am Schluss des ersten Handelstages am 19. August 2004 auf 285 Dollar in die Höhe geschossen. Zeitweilig kostete die Aktie sogar 317,80 Dollar.

Die beiden Google-Firmengründer Larry Page und Sergey Brin haben durch den Aktien-Höhenflug nach der Liste der Reichsten der Welt des US-Wirtschaftsmagazins "Forbes" jeweils ein Vermögen von 7,2 Milliarden Dollar angehäuft. Google-Chef Eric Schmidt ist stolze 2,8 Milliarden Dollar wert. Viele der 4183 Google-Mitarbeiter sind inzwischen Millionäre geworden.

Der Google-Umsatz ist im ersten Halbjahr 2005 auf 2,6 Milliarden Dollar gestiegen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch 1,4 Milliarden Dollar. Der Halbjahresgewinn vervierfachte sich auf 712 Millionen Dollar. Google macht weiterhin 98 Prozent seines Umsatzes mit Werbeeinnahmen.