Google-Auktion: US-Börsenaufsicht lässt Gnade walten - DER SPIEGEL
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Google-Auktion US-Börsenaufsicht lässt Gnade walten

Die US-Börsenaufsicht SEC will einem Zeitungsbericht zufolge nun doch nicht gegen den Suchmaschinenbetreiber Google ermitteln. Die Behörde habe Google erlaubt, seinen Börsengang ohne weitere Verzögerungen fortzusetzen.
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New York - Nach einem Bericht des "Wall Street Journal" kann Google somit seine seit vergangenem Freitag laufende Online-Auktion wie geplant durchführen. In die Kritik geraten war das Internet-Unternehmen durch ein Interview, das die Gründer Sergej Brin und Larry Page dem "Playboy" nur kurze Zeit vor dem geplanten Börsengang gegeben hatten. In Branchenkreisen wurde daraufhin spekuliert, dass die Aufsichtsbehörde Ermittlungen einleiten könnte, weil Google gegen das Schweigegebot (quiet period) im Rahmen des Börsengangs verstoßen haben könnte. Nach Angaben der Zeitung hat die Behörde von den Betreibern nun lediglich gefordert, das komplette Interview in den Börsenprospekt mit aufzunehmen.

Unterdessen reißt die Pechsträhne des Unternehmens nicht ab. Google könnte möglicherweise gezwungen sein, sich einen neuen Namen für den E-Mail-Dienst Gmail zu überlegen. Der Suchmaschinenbetreiber rangiere erst an vierter Stelle in einer Liste von möglichen Markennamen-Inhabern, berichtete der Branchendienst "cnet" am Wochenende.

Vor einigen Monaten hatte Google seinen neuen E-Mail-Service unter diesem Namen gestartet und damit für Wirbel unter der Konkurrenz gesorgt. Inzwischen sind alle großen Wettbewerber wie Microsoft, Yahoo! oder Lycos mit ähnlichen Angeboten nachgezogen.

Nach dem Start der Online-Aktienauktion am vergangenen Freitag erwartet Google, dass in dieser Woche der endgültige Aktienpreis für den Börsengang bekannt gegeben werden kann. Google hatte eine Preisspanne zwischen 108 und 135 US-Dollar angesetzt.