Graues Gold - DER SPIEGEL
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SOLARENERGIE Graues Gold

• aus DER SPIEGEL 46/2005
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Auf dem Energiemarkt setzen Analysten immer öfter auf das Geschäft mit der Sonne. Mit Wachstumsraten von durchschnittlich 20 Prozent in den nächsten 15 Jahren für den weltweiten Markt stromerzeugender Solarzellen rechnet die Schweizer Privatbank Sarasin. Bei der solaren Wärmeerzeugung (Solarthermie) gehen die Experten gar von einem jährlichen Plus von bis zu 30 Prozent aus. Doch der Aufschwung der Photovoltaik-Industrie könnte durch den Mangel an Silizium gebremst werden: Der für die Herstellung der Zellen benötigte Rohstoff ist schon heute knapp. Den Aufbereitern und Erzeugern des grauen Goldes aus Quarzsand beschert der Engpass hohe Gewinne. Zu den Marktführern gehören die US-amerikanische Firma Hemlock, die Münchner Wacker-Chemie, Tokuyama aus Japan und die norwegische Renewable Energy Corporation REC mit ihrer US-Tocher Solar Grade Silicon. Vom Wachstum dieser Unternehmen kann der Anleger allerdings nur bei Tokuyama profitieren - es ist das einzige börsennotierte Siliziumunternehmen. Der Kurs des Mischkonzerns stieg im letzten Jahr um über 130 Prozent.

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