Großauftrag Nokia liefert Gaddafis UMTS-Netz
Der Mobilfunkausrüster Nokia hat einen 120-Millionen-Euro schweren Auftrag aus Libyen erhalten. Die Finnen sollen die Technik für ein Mobilfunknetz der dritten Generation liefern.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?
Frankfurt am Main - Nokia teilte am Montag mit, es gehe um die Lieferung von Netzwerkkomponenten für ein erweitertes GSM- beziehungsweise UMTS-Netz der Libyan General Post and Telecommunications Company (GPTC). Die Auslieferungen solle sofort beginnen.
Das Funknetz solle Tripolis und den westlichen Teil des Landes abdecken, wie Nokia weiter mitteilte. Der größte Teil des Netzes entspreche dem so genannten Edge-Standard. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung des konventionellen GSM-Standards mit höheren Datenübertragungsraten. Überdies sollen die Stationen UMTS-fähig sein.