"Ground Zero"-Gebäude: Deutsche Bank zankt mit der Allianz - DER SPIEGEL
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"Ground Zero"-Gebäude Deutsche Bank zankt mit der Allianz

Fast zwei Jahre nach dem 11. September hat die Deutsche Bank immer noch nicht geklärt, ob sie ihr beschädigtes Gebäude am "Ground Zero" abreißen kann. Mit zwei Versicherungen hat sich das Geldhaus bisher geeinigt - jedoch nicht mit der Allianz.
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New York - Bei dem Streit geht es darum, ob das 40-stöckige Gebäude nach einer Restaurierung wieder nutzbar wäre oder abgerissen werden soll. Nach Ansicht der Bank ist das Haus direkt neben dem früheren World Trade Center nicht mehr zu gebrauchen. Sie verlangt die Kosten für den Abriss und Ersatz für den Verlust des Gebäudes, zudem Aufwand für Säuberung sowie Ausfallkosten.

Mit der Schweizer Zurich-Versicherung hat die Bank nun laut "Frankfurter Allgemeine" einen vorläufigen Vergleich erzielt. Die "FAZ" beruft sich auf Verhandlungskreise. Mit den anderen beiden Versicherungen des Gebäudes, der Axa und eben der Allianz, sei aber keine Einigung in Sicht.

Je 30 Prozent der Versicherungssumme, jeweils 540 Millionen Dollar, entfallen auf den US-Versicherer Chubb und die Allianz, weitere 20 Prozent (360 Millionen) jeweils auf Axa und Zurich.

Bereits vor einigen Wochen hatte die Deutsche Bank den Disput mit Chubb beigelegt. Wie viel er und die Zurich im Rahmen des Vergleiches zahlen wollen, ist nicht bekannt. Die Zahlungen liegen aber unter der eigentlich vereinbarten Versicherungssumme.