Gute Geschäfte: Toyota wagt höhere Gewinnprognose - DER SPIEGEL
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Gute Geschäfte Toyota wagt höhere Gewinnprognose

Die Erfolgsstory des japanischen Autokonzerns Toyota ist fast schon beängstigend. Auch in diesem Jahr verliefen die Geschäfte in Europa und den USA so gut, dass das Quartalsergebnis die Erwartungen übertraf. Auch die Aussichten sind glänzend.
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Tokio - Der operative Gewinn im zweiten Quartal lag nach Unternehmensangaben um rund 44 Prozent höher bei 581 Milliarden Yen (rund 3,87 Milliarden Euro). Von Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt mit 527,6 Milliarden Yen gerechnet. Dass die Gewinnsteigerung deutlicher als erwartet ausfiel, lag nach Angaben von Toyota auch an Kosteneinsparungen und positiven Währungseffekten durch den schwächeren Yen. Auch den Reingewinn konnte der Autobauer unerwartet deutlich steigern, und zwar um 33,6 Prozent auf 405,7 Milliarden Yen (knapp 2,7 Milliarden Euro).

Vor allem der Absatz im Westen habe eine geringe Nachfrage in Japan, Indonesien und anderen Teilen Asiens mehr als Wett gemacht, teilte Toyota mit. Nach einem rapiden Wachstum dank benzinsparender Fahrzeuge wie der Limousine Camry und dem Modell Yaris - auch der Mittelklassewagen Avensis verkauft sich gut - hob der Konzern seine Vorhersage für den Betriebsgewinn im Gesamtjahr auf 2,2 Billionen Yen nach einer vorherigen Prognose von 1,9 Billionen Yen an.

Das Unternehmen erklärte weiter, den Autoabsatz der Gruppe weltweit bei 8,47 Millionen Einheiten zu erwarten. Bislang hatte der Autobauer für das Geschäftsjahr bis Ende März mit 8,45 Millionen Einheiten gerechnet.

Mit einem Marktwert von 215 Milliarden Dollar ist Toyota fast so viel Wert wie die nächsten vier weltgrößten Automobilhersteller zusammen - Honda Motor DaimlerChrysler, Nissan Motor und BMW.

mik/Reuters

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