Guter Wochenstart: Dax überspringt 7000-Punkte-Marke - DER SPIEGEL
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Guter Wochenstart Dax überspringt 7000-Punkte-Marke

Entspannung an der Börse: Nach guten Vorgaben aus den USA und aus Asien starteten die deutschen Aktienmärkte heute mit hohen Gewinnen in den Tag. Der Dax übersprang zum Auftakt die 7000-Punkte-Grenze.
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Hamburg - Kurssprünge zum Wochenstart: Der Dax   legte kurz nach Eröffnung 1,1 Prozent zu und übersprang die Marke von 7045 Punkten. Der MDax   verbesserte sich um 1,5 Prozent auf 9140 Zähler und der TecDax   gewann knapp einen Prozent auf 833 Punkte hinzu. Auch in der Schweiz zeigten die Kurse nach oben. Der Swiss-Market-Index   (SMI) stieg bei Handelsaufnahme um 0,82 Prozent auf 7878,77 Punkte.

Die stärksten Gewinne im Dax verzeichneten wie schon am Freitag das Infineon-Papier  , das 2,9 Prozent auf 7,41 Euro an Wert zulegte. Die Aktien der Deutschen Börse   verteuerten sich um knapp 2,9 Prozent auf 124,41 Euro. ThyssenKrupp-Aktien   setzten ihren Aufwärtstrend fort und legten 2,4 Prozent auf 35,52 Euro zu. Lediglich zwei Werte tendierten im Minus. Der Aktienkurs von Hypo Real Estate   gab 0,9 Prozent auf 21,37 Euro ab. Volkswagen-Aktien   verbilligten sich um 0,7 Prozent auf 150,39 Euro.

Zuvor hatten die Börsen in Asien mit teils deutlichen Kursgewinnen geschlossen. In Japan sorgte der positive Handelsschluss an der Wall Street vom vergangenen Freitag und vor allem das Milliardenangebot von Microsoft   für Yahoo   für gute Stimmung. Der Nikkei   legte um 2,69 Prozent auf 13.859 Punkte zu.

Die chinesischen Aktienmärkte starteten ebenfalls mit Kursgewinnen in die neue Woche. Der maßgebliche Shanghai Composite Index legte um 8,1 Prozent zu, der Shenzhen Composite Index der Nebenwerte stieg um 7,9 Prozent. Noch in der vergangenen Woche hatte der Index von Shanghai ein Sechsmonatstief erreicht und lag fast 30 Prozent unter dem Rekordhoch von Mitte Oktober. Staatliche chinesische Zeitungen veröffentlichten Äußerungen von Wirtschaftspolitikern, wonach die Auswirkungen der andauernden Schneestürme trotz Stromausfällen und Verkehrsbehinderungen weniger gravierend als erwartet ausfallen würden.

ase/Ap/Reuters