Gutes Quartalsergebnis: Intel beruhigt die Märkte - DER SPIEGEL
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Gutes Quartalsergebnis Intel beruhigt die Märkte

Der weltgrößte Chipproduzent Intel hat seinen Gewinn dank einer starken Nachfrage der PC-Hersteller und hohen Umsätzen in Asien um 15 Prozent gesteigert. Die Zahlen beruhigten die Finanzmärkte und bescherte den Intel-Aktien nachbörslich Kursgewinne von mehr als drei Prozent.
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San Francisco - Im dritten Quartal zum 25. September stieg der Intel-Gewinn auf 1,9 Milliarden Dollar oder 30 Cent je Aktie von 1,66 Milliarden Dollar im Vorjahr. Darin sind nach Unternehmensangaben Steuervorteile von 3,6 Cent je Aktie enthalten. Der Umsatz kletterte zum Vorjahr um acht Prozent und zum Vorquartal um fünf Prozent auf 8,5 Milliarden Dollar und lag damit geringfügig über den Erwartungen der Analysten.

Finanzvorstand Andy Bryant goss am Dienstagabend allerdings sogleich Wasser in den Wein. "Wir spüren, dass die Nachfrage etwas schwächer ist als man üblicherweise saisonal erwarten könnte", so Bryant. Sein Unternehmen mache jedoch Fortschritte beim geplanten Abbau der massiven Lagerbestände, die zuletzt für Sorgenfalten bei Investoren gesorgt hatten. Für das laufende Vierteljahr stellte Intel   einen Umsatz zwischen 8,6 und 9,2 Milliarden Dollar in Aussicht.

Eine starke Nachfrage der PC-Hersteller machte bei Intel ein schwaches Speicherchip-Geschäft mehr als wett. Zuletzt waren die Technologiemärkte nach einigen trüben Prognosen großer Chip-Hersteller nervös geworden. So hatte Europas größter Unterhaltungselektronik-Konzern Philips   am Dienstag mit der Ankündigung enttäuscht, im Halbleitergeschäft im eigentlich traditionell starken vierten Quartal nur mit stabilen Umsätzen zu rechnen. Auch bei Intel hatten hohe Lagerbestände vor einigen Monaten Befürchtungen vor einer Nachfrageschwäche ausgelöst.