Hedgefonds: Blackstone verdreifacht Gewinn - DER SPIEGEL
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Hedgefonds Blackstone verdreifacht Gewinn

Kaum an der Börse, schon Erfolg: Die Beteiligungsgesellschaft Blackstone hat ihren Gewinn im abgelaufenen Quartal mehr als verdreifacht - und das, obwohl auf den weltweiten Finanzmärkten derzeit das Geld zu fehlen scheint. Fusionen und Immobiliengeschäfte haben sich für den Finanzinvestor gelohnt.
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New York - Aber auch Heuschrecken haben es manchmal schwer: Schon seit Wochen seien die Bedingungen für Finanzierungen "herausfordernd" und die schwierige Situation halte derzeit weiter an, klagte Firmenchef Stephen Schwarzman heute. Er machte dafür Turbulenzen am Markt für US-Eigenheime, gedrosselte Aktivitäten bei Firmen-Übernahmen und steigende Ausfälle am riskanten Markt für zweitklassige Hypothekenkredite verantwortlich.

Trotzdem legten Blackstone  -Aktien bis heute Nachmittag um fast sechs Prozent auf 26,7 Dollar zu. Grund dafür war der Gewinn ohne Sonderposten von 46 Cent pro Aktie. Analysten hatten im Schnitt mit lediglich 40 Cent gerechnet. Gute Geschäfte mit Fusionen und Immobilien hätten den Reingewinn auf rund 774 Millionen Dollar getrieben, teilte das Unternehmen mit. Der Umsatz verdreifachte sich auf rund 975 Millionen Dollar, lag damit aber leicht unter den Erwartungen.

Blackstone ist seit Ende Juni an der Börse notiert. Der Börsengang hatte mehrere Milliarden Dollar in die Kassen der Gesellschaft gespült. Die Papiere waren zu 31 Dollar ausgegeben worden und zeitweilig bis auf 38 Dollar gestiegen. Am Freitag hatten sie mit 25,28 Dollar geschlossen.

Auch die Aktien der Deutschen Telekom   haben heute Nachmittag angezogen und zuletzt 1,5 Prozent auf 13,19 Euro gewonnen. Laut Händlern gab es Gerüchte, dass Blackstone seinen Anteil an dem deutschen Telekomkonzern weiter aufstocken will. "Da könnte schon was dran sein", kommentierte ein Händler.

sam/Reuters/dpa-AFX