»Herbe Enttäuschung« - DER SPIEGEL
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FUSIONEN »Herbe Enttäuschung«

• aus DER SPIEGEL 26/2004
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Fusionen und Firmenübernahmen sind bei Managern und Wirtschaftsführern zurzeit nicht besonders beliebt. Entsprechend schlecht läuft das Geschäft bei den Helfern von Zusammenschlüssen. Als »herbe Enttäuschung« bezeichnet die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG die Ergebnisse der neuesten Analyse des globalen Markts für Firmentransaktionen, so genannter Mergers & Acquisitions (M&A). Demnach sank die Zahl abgeschlossener Fusionen und Übernahmen im ersten Halbjahr 2004 weltweit um rund 10 Prozent. In Deutschland fällt die Bilanz noch schlechter aus. Hier wechselten rund 15 Prozent weniger Firmen den Besitzer als im Vorjahreszeitraum. Und das, so die Wirtschaftsprüfer, obwohl die Zeichen am Jahresanfang auf eine Trendwende hingedeutet hätten. Transaktionen wie der Einstieg mehrerer Investoren beim Kosmetikkonzern Beiersdorf hätten Hoffnung auf eine Belebung des Geschäfts gemacht. Doch weil an den Kapitalmärkten nach wie vor Zurückhaltung herrsche und geplante Börsengänge wie bei X-Fab platzten, komme auch das M&A-Geschäft nicht in Schwung, resümieren die KPMG-Prüfer. Eine Trendwende sei nicht in Sicht: »Ohne Veränderung der wirtschaftlichen Fundamentaldaten wird sich die Erholung weiterhin verzögern.«

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