Hewlett-Packard: Computerriese auf dem Rückzug - DER SPIEGEL
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Hewlett-Packard Computerriese auf dem Rückzug

Der US-Computerhersteller Hewlett-Packard hat im zweiten Quartal einen deutlichen Gewinneinbruch verzeichnet. Auch für das Gesamtjahr sieht es nicht gut aus.
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San Francisco - Der Nettogewinn sei im zweiten Quartal auf 319 Millionen Dollar nach 935 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum gesunken, teilte das Unternehmen am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. "Unsere Ergebnisse werden weiterhin durch die erheblichen makroökonomischen Herausforderungen sowie durch schwache Verbraucher- und Kapitalausgaben in den USA und in Europa beeinflusst", sagte HP-Chefin Carly Fiorina.

Die Umsätze seien im zweiten Quartal um vier Prozent auf 11,6 Milliarden Dollar gesunken. Die HP-Aktie verzeichnete indes nachbörsliche Kursgewinne.

Statt wie bislang von einem Umsatz auf Vorjahresniveau gehe der Konzern nunmehr von einem gleich bleibenden oder bis zu fünf Prozent niedrigeren Umsatz für das Gesamtjahr aus, hieß es weiter. Grund sei die anhaltende Verschlechterung bei den Schlüsselindikatoren der Wirtschaft sowie zunehmende Unsicherheiten weltweit.

Aus den fortlaufenden Geschäften, einschließlich Abschreibungen von 155 Millionen Dollar, erwirtschaftete das Unternehmen ein Ergebnis je Aktie von 18 Cents - im zweiten Quartal des Vorjahres waren es noch 43 Cents. Damit übertraf das Unternehmen seine eigene im April reduzierte Ergebnisschätzung, die auf 13 bis 17 Cents lautete.

Hewlett-Packard hatte im April wie eine ganze Reihe von Technologieunternehmen für sein zweites Quartal eine Gewinnwarnung ausgesprochen und dies mit rückläufigen Verbraucherausgaben für Informationstechnologie und ungünstigen Wechselkursen begründet.

Nach US-Börsenschluss legten HP außerbörslich auf 27,94 Dollar zu. Zuvor waren HP an der Wall Street in einem deutlich festeren Marktumfeld mit einem Plus von 5,28 Prozent auf 26,74 Dollar aus dem Handel gegangen.