Hewlett Packard Rabattschlacht belastet Gewinne
Der Umsatz stieg in den Monaten Mai bis August um fünf Prozent auf 17,35 Milliarden Dollar und blieb damit unter den Erwartungen. Experten hatten mit einem Umsatz von 17,5 Milliarden Dollar gerechnet.
Trotz der Gewinne sackte die HP-Aktie gegenüber dem Schlusskurs des Parketthandels an der Wall-Street um 8 Prozent auf 20,29 Dollar ab. Denn nach der kostenintensiven Fusion mit dem PC-Rivalen Compaq musste HP in seinem Kerngeschäft auf den Verkauf von Personalcomputern hohe Rabatte gewähren, um seine Marktanteile zu halten - die Folge sind Verluste in dieser Sparte von 56 Millionen Dollar im gerade beendeten Quartal. In den beiden vorangegangenen Quartalen hatte HP mit dem PC-Verkauf noch Gewinne erzielt.
Das dritte Quartal sei immer schwierig, sagte HP-Chefin Carly Fiorina, dennoch hätte HP ein besseres Ergebnis erreichen müssen. Für das vierte Geschäftsquartal stellt HP einen Umsatz zwischen 18,8 und 19,1 Milliarden Dollar in Aussicht. Analysten rechnen derzeit mit 19,1 Milliarden Dollar.
Zur Konsolidierung will HP einen strikten Sparkurs fahren und Personalkosten einsparen. Nachdem der Konzern bereits im zweiten Quartal 3500 Stellen gestrichen hat, wurde die Zahl der Arbeitsplätze in den vergangenen drei Monaten nochmals um 1300 verringert.