High-Tech-Aktien: Der Osten holt auf - DER SPIEGEL
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High-Tech-Aktien Der Osten holt auf

Seit Jahresbeginn haben sich die Papiere ostdeutscher Unternehmen besser entwickelt als der Gesamtmarkt. Fast alle stammen aus der New Economy.
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Der von der "Mitteldeutschen Zeitung" und vom MDR aufgelegte Mitteldeutsche Aktienindex (Max) hat mehr als zehn Prozent gewonnen, während der Nemax deutlich verlor und der Dax kaum von der Stelle kam. Wie die IT-Firmen Intershop und Lintec oder die Biotechnologiefirmen Analytik Jena und CyBio stammen fast alle Max-Firmen aus dem Bereich der New Economy; nur Sachsenmilch und der Autozulieferer Sachsenring sind in traditionellen Branchen tätig.

Bislang umfasst der Index jedoch nur 18 Unternehmen aus den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Er ist damit bei weitem nicht so repräsentativ wie der Nemax mit inzwischen 338 Werten. Zwar gibt es in Ostdeutschland im Vergleich zum Westen wesentlich weniger High-Tech-Firmen, der Osten holt aber rasch auf: In den vergangenen Jahren sind hier ­ vor allem in der Region Jena ­ überdurchschnittlich viele Firmen in der industriellen Spitzentechnologie und im Bereich der Forschungsdienstleistungen entstanden, heißt es in einer Studie der DG Bank, die mit einer steigenden Zahl von Börsengängen in den neuen Bundesländern rechnet.