Hightech-Branche: Palm und Oracle versuchen ein Lächeln - DER SPIEGEL
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Hightech-Branche Palm und Oracle versuchen ein Lächeln

Der Handheld-Hersteller Palm hat im abgelaufenen Quartal zur Überraschung der Börse einen Gewinn ausgewiesen. Ebenfalls positiv aufgenommen wurde die Nachricht, dass es beim Datenbankspezialisten Oracle weniger düster aussieht als bisher befürchtet.
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Milpitas/Redwood City - Palm  , der Branchenführer bei Taschencomputern (PDA), hat im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2002/2003 überraschend einen Gewinn verbucht. Der Umsatz schrumpfte in dem am 29. November beendeten Dreimonatsabschnitt gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahrs allerdings um neun Prozent auf 264,9 Millionen Dollar. Dies gab Palm am Mittwoch nach Börsenschluss bekannt.

Der Quartalsgewinn erreichte 3,5 Millionen Dollar oder zwölf Cent je Aktie gegenüber einem Verlust von 25,2 Millionen Dollar oder 89 Cent je Aktie im zweiten Quartal 2001.

Es hätte schlimmer kommen können

Oracle  , der zweitgrößte Softwarekonzern der Welt nach Microsoft  , hat im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2002/2003 besser als erwartet abgeschnitten. Das Datenbank-Geschäft habe nach langer Flaute wieder angezogen.

Dennoch bleibt das Geschäft weiter schwierig - auch im abgelaufenen Quartal ist das Unternehmen nicht gewachsen. Der Quartalsumsatz gab leicht auf 2,3 Milliarden Dollar. Die Gesellschaft verdiente in dem am 30. November beendeten Dreimonatsabschnitt mit 534,9 Millionen Dollar nur wenig mehr als vor einem Jahr.

Oracle-Chef Larry Ellison war erfreut, dass das Datenbank-Geschäft wieder Wachstum zeigt. Das Unternehmen sei gegenüber den Konkurrenten nie stärker gewesen. Microsoft und IBM   sind die Hauptkonkurrenten von Oracle.