Hintergrund: Das Gründerzentrum Enigma - DER SPIEGEL
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Hintergrund Das Gründerzentrum Enigma

Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Das Enigma Gründerzentrum, 1998 als Pilotprojekt der Bundesanstalt für Arbeit gestartet, ist in der Hamburger City Nord auf mehreren Etagen eines Bürohauses beheimatet. Hier arbeiten über 100 Existenzgründerinnen und -gründer in Vierer- und Großraumbüros Geschäftsideen aus, testen ihre Marktchancen und suchen nach Kunden. Enigma steht für "Eine neue Idee gibt Menschen Arbeit".

Alle Teilnehmer sind zu Beginn entweder arbeitslos oder von Arbeitslosigkeit bedroht. Coaches und Seminare sorgen dafür, dass die Gründer auf dem Weg in die Firmengründung nicht an Marktbedürfnissen vorbei arbeiten und das nötige kaufmännische Wissen erwerben. Während der Zeit in der Gründerschmiede beziehen die Teilnehmer Überbrückungsgeld.

Zur Enigma-Projektfamilie gehören unter anderem die Gründerwerft und das Projekt .garage, das sich speziell an Gründer unter 35 richtet. Angegliedert ist auch die Siebte Säule GmbH, die Kleinkredite an Gründer vergibt, die von der Bank kein Geld bekämen.

Die verschiedenen Enigma-Projekte werden durch die Bundesanstalt für Arbeit, das Arbeitsamt Hamburg, die Wirtschaftsbehörde und die EU gefördert, hinzu kommen private Sponsoren. Traditionell wichtiger Förderer ist die Deutsche Bank Stiftung Alfred Herrhausen.