Hintertürchen: Union will Eigenheimzulage ersetzen - DER SPIEGEL
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Hintertürchen Union will Eigenheimzulage ersetzen

Die Abschaffung der Eigenheimzulage zum 1. Januar betrachten viele als schmerzlichen Einschnitt. Für einige Unionspolitiker Grund genug, um über einen geeigneten Ersatz nachzudenken. Bereits im Jahr 2007 soll es soweit sein.
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Berlin - Der CDU-Wohnungsbauexperte Georg Brunnhuber sagte der "Berliner Zeitung", es sei sinnvoll, auch den Erwerb eines Eigenheims als Teil der Altersvorsorge zu fördern. Mit Hilfe der so genannten Riester-Rente sollten in Zukunft nicht nur langfristige Sparverträge bezuschusst werden, sondern auch der Kauf von Wohneigentum.

Die Union werde sich dafür einsetzen, dass ein entsprechendes Gesetz zum 1. Januar 2007 in Kraft treten könne. "Eine solche Maßnahme würde einen breiten Schub für die Riester-Rente bringen und zugleich der Wohnungswirtschaft dauerhaft auf die Beine helfen", sagte der der baden-württembergische CDU-Bundestagsabgeordnete.

An der Stelle der Eigenheimzulage soll nach Vorstellungen Brunnhubers nun die erweiterte Riester-Rente treten. Arbeitnehmer sollten künftig die Wahl haben, ob sie zumindest einen Teil der geförderten Beiträge zum Kauf eines Eigenheims statt zum Aufbau langfristiger Sparverträge nutzten, erklärte er. Dabei müsse aber klar sein, dass nur selbst genutzte Häuser oder Wohnungen gefördert werden dürften.

Für die Alterssicherung sei der Aufbau von Wohneigentum von besonderer Bedeutung, da dadurch im Alter die Mietzahlungen wegfielen. Bereits Anfang 2006 werde sich deswegen eine Koalitionsarbeitsgruppe mit Vertretern aus dem Bau- und aus dem Sozialministerien und Fachleuten der Regierungsfraktionen zusammensetzen, um über die neue Wohnungsförderung zu beraten.