Hitze: Frankreich verbietet Tiertransporte - DER SPIEGEL
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Temperaturen über 40 Grad Frankreich verbietet Viehtransporte wegen Hitze

Frankreich untersagt sämtliche Tiertransporte wegen der anhaltenden Hitze. Der Landwirtschaftsminister findet, es sei unverantwortlich, die Tiere angesichts der hohen Temperaturen in Lkw und Zügen zu lassen.
Foto: Sebastian Gollnow/ dpa
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Wegen der andauernden Hitze sind Tiertransporte in Frankreich vorerst verboten worden. Landwirtschaftsminister Didier Guillaume sagte dem Sender BFM TV, er habe "angeordnet, den Transport von Tieren zu verbieten (...), weil wir die Tiere nicht in Lastwagen und Zügen lassen können", sagte Landwirtschaftsminister Didier Guillaume dem Sender BFM TV. Er habe daher Transporte für einige Tage untersagt. Man werde in der kommenden Woche sehen, ob die Hitze nachlässt.

Frankreich ächzt seit Anfang der Woche unter einer Hitzewelle. Nach Angaben des Wetterdienstes Météo France ist die Hitze außergewöhnlich - zum einen wegen ihres frühen Beginns bereits im Monat Juni, zum anderen wegen der ausgeprägten Intensität am Tag und in der Nacht. Regional erwarten die Meteorologen mehr als 40 Grad. Im Südosten des Landes ist es besonders heiß.

Aber auch in der Hauptstadt Paris schwitzen die Menschen. Dort gab es am Donnerstag erneut Fahrverbote wegen der hohen Ozonbelastung. In der überwiegenden Mehrheit der Departements im Land herrschte Alarmstufe Orange. Das bedeutet, dass gefährliche Wetterphänomene erwartet werden. Bei der Hitzewelle 2003 starben in Frankreich Tausende Menschen - daher erlässt die Regierung jetzt zahlreiche Vorsichtsmaßnahmen.

beb/dpa

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