Hoher Benzinpreis: GM entlässt 3500 Mitarbeiter - DER SPIEGEL
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Hoher Benzinpreis GM entlässt 3500 Mitarbeiter

Schlechte Nachrichten für Mitarbeiter von General Motors: Der US-Autobauer will rund 3500 Stellen abbauen. In diesem Jahr sollen deutlich weniger Autos produziert werden. Das Unternehmen macht die hohen Benzinpreise für den enttäuschenden Absatz verantwortlich.
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Detroit - Der US-amerikanische Autobauer General Motors   (GM) hat die Entlassung von rund 3500 Arbeitern angekündigt. In vier Fabriken für Pick-up-Trucks und große Geländewagen werde eine Schicht wegfallen, erklärte der Automobilkonzern in Detroit. Zur Begründung hieß es, wegen der gestiegenen Benzinpreise und der sich verschlechternden wirtschaftlichen Lage seien die Verkaufszahlen zurückgegangen.

Betroffen von den Entlassungen sind nach Angaben von GM zwei Werke im US-Staat Michigan, eines in Ontario und ein weiteres in Wisconsin. Damit werden in diesem Jahr rund 88.000 Pick-ups und 50.000 große Geländewagen weniger produziert als im vergangenen Jahr. Die genaue Zahl der Entlassungen soll mit den Gewerkschaften ausgearbeitet werden.

Nach Angaben des amerikanischen Amts für Energie-Informationen (EIA) erreichte der Benzinpreis in den USA vergangene Woche ein neues Rekordhoch. Demnach lag der Durchschnittswert bei 3,60 Dollar je Gallone (0,61 Euro pro Liter). Dies sei ein Anstieg von 63 Cent zum Vorjahr.

Experten befürchten, dass die US-Verbraucher bei höheren Benzinpreisen weniger für andere Güter ausgeben. Dadurch leide die gesamte US-Wirtschaft, da der Konsum zentrale Stütze der größten Volkswirtschaft der Welt sei.

kaz/AP/Reuters