Hoher Ölpreis: Fluglinien verlieren Milliarden - DER SPIEGEL
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Hoher Ölpreis Fluglinien verlieren Milliarden

Der hohe Ölpreis macht besonders den Fluggesellschaften zu schaffen. Trotz der starken Zunahme des weltweiten Flugverkehrs um fast 19 Prozent im bisherigen Jahresverlauf werden die Fluglinien wegen der daraus resultierenden hohen Spritkosten bis zu 3,25 Milliarden Euro verlieren.
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Montreal - Der plötzliche Anstieg des Ölpreises verderbe den Fluglinien regelrecht das Geschäft, sagte Giovanni Bisignani, Generaldirektor des Verbandes der internationalen Fluggesellschaften (Iata) in Montreal. Ursprünglich habe man mit einem Branchengewinn von knapp zwei Milliarden Euro in diesem Jahr gerechnet, was den ersten Überschuss seit 2002 bedeutet hätte.

Insgesamt haben die in der Iata vertretenen Fluglinien den Angaben zufolge seit 2001 knapp 20 Milliarden Euro verloren. Die Hauptgründe dafür waren die Angst vor Terroranschlägen, Kriege und die Lungenseuche Sars.

In den ersten acht Monaten dieses Jahres stieg das internationale Passagieraufkommen laut IATA um 18,7 Prozent. Der Frachtverkehr legte um 14,2 Prozent. Bisignani räumte ein, dass es im internationalen Luftverkehr Überkapazitäten gebe.