Hypothekendesaster: Imageschaden wird UBS Jahre beschäftigen - DER SPIEGEL
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Hypothekendesaster Imageschaden wird UBS Jahre beschäftigen

Der Schaden geht weit über die verlorenen Milliarden hinaus: Peter Kurer, der neue Verwaltungsratschef der Schweizer Großbank UBS, hat erstmals eingeräumt, dass die Probleme mit faulen Hypothekenkrediten auch den Ruf der Sparte Vermögensverwaltung beschädigt haben.
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Zürich - Die Krise wird noch lange nachwirken, darüber sind sich die UBS-Verantwortlichen im Klaren: "Wir sollten uns nicht vormachen, dass es keinen Reputationsschaden gegeben hat", sagte der neue UBS-Verwaltungsratschef Peter Kurer der "Financial-Times Deutschland". Die Erfahrung zeige, dass es zwei bis drei Jahre dauern werde, die Reputation wieder herzustellen.

Kurer war erst Anfang April an die Spitze des Verwaltungsrats berufen worden, als die UBS zum zweiten Mal binnen weniger Monate eine Milliardenabschreibung bekanntgeben musste. Sein Vorgänger Marcel Ospel, der einst mächtigste Banker der Schweiz, musste daraufhin zurücktreten.

Kurer widersprach dem Eindruck, er sei nur eine Zwischenlösung. Er habe den Posten nicht als Übergangsjob angenommen. "Das Unternehmen braucht Führung und muss wissen, wer an seiner Spitze steht." Am 23. April muss die Hauptversammlung über die Berufung Kurers und eine Kapitalerhöhung von umgerechnet 9,5 Milliarden Euro abstimmen.

mik/dpa-AFX

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