HypoVereinsbank: Auf Jagd in Osteuropa - DER SPIEGEL
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HypoVereinsbank Auf Jagd in Osteuropa

Nach der Zustimmung der Bank Austria-Aktionäre zur Fusion ist die HypoVereinsbank bereits wieder auf der Suche nach Partnern: Der Köcher sei gut gefüllt, hieß es.
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München - "Das, was wir noch im Kopf und im Köcher haben, ist eine ganze Menge", sagte HypoVereinsbank-Chef Albrecht Schmidt dem "Handelsblatt". Vor allem in Osteuropa schaue man sich um. Aber auch eine weitere Expansion nach Westen sei geplant.

Einen Tag, nachdem die Bank-Austria-Aktionäre die Fusion mit der HypoVereinsbank zum drittgrößten europäischen Kreditinstitut abgesegnet hatten, sagte Schmidt, die Integration der beiden Häuser solle schnell vorangetrieben werden. Dies gelte insbesondere auch für die internationalen Standorte sowie das Osteuropageschäft. Dann wolle man weiter aktiv am Privatisierungsprozess in Osteuropa teilnehmen: "Die Preise müssen aber akzeptabel sein."

Die Bank Austria bestätigte das Interesse an einer Übernahme der größten slowakischen Bank, der Slovenska Sporitelna (Sparkasse). Auch die tschechische Komercni Banka hat der neue Riese laut Medienberichten im Visier.

An einer Übernahme der slowakischen Sparkasse (SLSP) sind auch die österreichische Erste Bank und die italienische UniCredito interessiert. Die SLSP hält in der Slowakei mit einer Bilanzsumme von rund 8,6 Milliarden Mark und 1,8 Millionen Kunden einen Marktanteil von 22 Prozent.

Durch die Übernahme der Bank Austria wird die HypoVereinsbank nach eigener Einschätzung mit einer Bilanzsumme von 650 Milliarden Euro und über 2000 Filialen zum Marktführer in Mittel- und Osteuropa. Die Bank Austria soll nach dem Zusammenschluss eigenverantwortlich für die Aktivitäten des Gesamtkonzerns in Südost- und Mitteleuropa tätig sein.