HypoVereinsbank: Riesenverlust, keine Dividende - DER SPIEGEL
Zum Inhalt springen

HypoVereinsbank Riesenverlust, keine Dividende

Die HypoVereinsbank ist im vergangenen Jahr erstmals in der Unternehmensgeschichte in die Verlustzone gestürzt. Die Dividende für das Jahr 2002 will Deutschlands zweitgrößtes Geldinstitut komplett streichen.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

München - Nach Steuern sei ein Verlust von 858 Millionen Euro entstanden, teilte die Bank am Mittwoch mit. Damit fiel das Ergebnis noch einmal deutlich schlechter aus als von vielen Experten erwartet. Allein im vierten Quartal verbuchte die HypoVereinsbank (HVB)   vor allem wegen hoher Wertberichtigungen einen Vorsteuer-Verlust von mehr als einer Milliarde Euro. Die Dividende für 2002 fällt aus.

Für das laufende Jahr ist die HVB vorsichtig zuversichtlich. Mit Hilfe des radikalen Konzernumbaus solle das Ergebnis im Kerngeschäft nachhaltig verbessert worden, sagte der neue HVB-Chef Dieter Rampl am Mittwoch. Im vierten Quartal seien deutliche operative Fortschritte erzielt worden. Allerdings nutzte die Bank das schwache Jahr 2002 für eine Bereinigung ihrer Bilanz. Im laufenden Quartal sollen so wieder schwarze Zahlen geschrieben werden.

Mehr lesen über