IBM Tiefer Einbruch bei Hardware
Armonk - Der weltgrößte Computerhersteller hat im vierten Quartal 2001 elf Prozent weniger umgesetzt, hieß es nach Börsenschluss in den USA in einer IBM-Mitteilung.
Der Gewinn je Aktie sei auf 1,33 US-Dollar je Aktie gefallen, nach 1,48 Dollar im Vorjahr. Im Vorfeld befragte Analysten hatten im Durchschnitt mit 1,32 Dollar je Aktie gerechnet. Der Konzern-Überschuss fiel von 2,67 Milliarden auf 2,33 Milliarden Dollar.
Auch der Umsatz sank im Berichtszeitraum, und zwar von 25,62 Milliarden auf 22,83 Milliarden Dollar. Hier lagen die durchschnittlichen Erwartungen der Experten bei 23,821 Milliarden Dollar.
Während das sich das traditionell starke Dienstleistungsgeschäft vergleichsweise gut behauptete, verzeichnete das Hardware-Geschäft einen massiven Umsatzeinbruch. Die Erlöse im weltweiten Service-Geschäft sanken um 1,3 Prozent auf 9,06 Milliarden Dollar. Die Hardware-Umsätze fielen um knapp 24 Prozent auf 8,71 Milliarden Dollar. Einzig im Verkauf von Software-Produkten konnte IBM den Umsatz um sechs Prozent auf 3,78 Milliarden Dollar steigern.
IBM-Chef Louis Gerstner zeigte sich trotz des Umsatzrückgangs zufrieden mit den Geschäftszahlen. Das Unternehmen habe eine hohe Profitabilität erzielt und seinen Marktanteil in den sehr wichtigen Segmenten Software, Datenspeicher und Server ausgebaut, sagte Gerstner.
Die Geschäftsbedingungen seien zu Jahresbeginn weiterhin schwierig. Er sei jedoch davon überzeugt, dass sich das Geschäft im Laufe des Jahres verbessern werde.