Ikea: Auch Russen sollen leben - DER SPIEGEL
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Ikea Auch Russen sollen leben

Damit auch die Russen bei der Frage "Wohnst du noch oder lebst Du schon?" nicht mehr beschämt aus ungeblümter Wäsche schauen müssen, plant Ikea eine Expansionsoffensive für Russland. Das Land soll der zweitgrößte Ikea-Standort werden - nach Deutschland.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Düsseldorf - Der weltgrößte Möbelhändler Ikea hat Russland zum Investitionsschwerpunkt erklärt: In 15 Jahren wollen die Schweden dort 22 Märkte betreiben, sagte die russische Firmensprecherin Irina Vanenkova dem "Handelsblatt".

Zur Höhe der geplanten Investitionen habe Vanenkova keine Angaben gemacht. Es dürfte sich dabei aber um eine Größenordnung von mehreren Milliarden Dollar handeln. Denn Ikea werde die Möbelmärkte in Russland in eigene Einkaufszentren integrieren. Allein das neueste Bauprojekt in Khimky, das im Dezember 2004 fertig gestellt sein solle und als vierter Markt eröffnet werden solle, werde 300 Millionen Dollar kosten, hieß es. Derzeit betreibt das Unternehmen zwei Märkte in Moskau. Nächsten Monat soll ein weiteres Geschäft in St. Petersburg dazu kommen.

Die Investitionsgelder für die Expansionsoffensive werden in Deutschland verdient. Nach Informationen des "Handelsblatts" stammen sie von der Ikea Deutschland GmbH, der Muttergesellschaft der Ikea Russland.