Immobilienfonds: Rückkehr zum Soliden - DER SPIEGEL
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Immobilienfonds Rückkehr zum Soliden

Nach dem Börsencrash auf Raten fließt inzwischen wieder Geld in Anlagen, bei denen kein schneller Reichtum, aber eine solide Vermögensbildung zu erwarten ist.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Die offenen Immobilienfonds verzeichnen wieder höhere Einnahmen ­ im vergangenen Jahr war ihr Vermögen erstmals seit langem geschrumpft. Zusätzlichen Auftrieb erwarten die Fondsmanager durch die anstehende Änderung des Kapitalanlagegesetzes: Künftig dürfen sie größere Teile des Fondsvermögens als bisher in einzelne Objekte stecken und mehr außerhalb der EU investieren.

Bei offenen Fonds ist ein Teil der Ausschüttung, meist 30 bis 40 Prozent, steuerfrei. Die besten Fonds der vergangenen Jahre waren CS Euroreal und BfG Immoinvest mit jährlichen Renditen von gut sechs Prozent. Riskanter als die offenen sind die geschlossenen Immobilienfonds; 44 dieser Fonds mit einem Investitionsvolumen von fast zehn Milliarden Mark werden derzeit angeboten. Nach dem Ende der oft miserablen Steuersparmodelle werden verstärkt Auslandsfonds mit einer kalkulierten Anfangsausschüttung von bis zu neun Prozent angeboten.