Immobilienkredite: Absicherung für den Ernstfall - DER SPIEGEL
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Immobilienkredite Absicherung für den Ernstfall

Wenn der Ernährer stirbt, geraten die Hinterbliebenen nicht selten in finanzielle Not. Sind dann noch die Schulden für ein Haus zu bezahlen, droht möglicherweise sogar der Ruin. Ein Vergleich von 29 Kreditversicherern zeigt, wo es günstigen Schutz gibt.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Eine Restschuldversicherung ist oft sinnvoll. Sie übernimmt im Todesfall die Tilgung des Immobilienkredits. Die Hinterbliebenen können die eigenen vier Wände dann trotz des Wegfalls eines Einkommens behalten.

Restschuldversicherungen sind spezielle Risikolebensversicherungsverträge. Wer für den Todesfall schon ausreichend hoch abgesichert ist, braucht keine besondere Restschuldversicherung mehr. Oft jedoch ist der Todesfallschutz ohnehin knapp und reicht kaum, den Lebensstandard der Hinterbliebenen auf Dauer zu sichern. Wenn dann noch ein großer Teil der Versicherungssumme nötig ist, um einen Immobilienkredit abzulösen, kommen die Hinterbliebenen in Bedrängnis.

Ideal ist eine Restschuldversicherung, wenn sie jeweils genau den Betrag bereit hält, der zur Ablösung des Darlehens an die Bank zu zahlen ist. In der Regel sinkt die Restschuld zunächst langsam und später schneller. Grund: Für die meisten Hypothekendarlehen wird eine feste Rate vereinbart. Am Anfang der Laufzeit eines Darlehens entfällt der größte Teil der Rate auf die Zinsen. Erst mit sinkender Restschuld steigt der Tilgungsanteil. Eine ganze Reihe von Versicherern bietet nur Restschuldversicherungen mit gleichmäßig sinkender Versicherungssumme an. Die Folge: Die Versicherungssumme reicht oft nicht aus, um das Darlehen vollständig zu tilgen.

Die Zeitschrift "Finanztest" empfiehlt Policen mit jährlicher Anpassung der Versicherungssumme an den Tilgungsplan. Solche waren bei 16 der 29 Versicherer im Vergleich zu haben - mit allerdings gewaltigen Preisunterschieden: Während der günstigste Schutz im Vergleich für Frauen 661 und für Männer 863 Euro kostet, verlangt die Axa 1979 Euro für Frauen und 3334 Euro für Männer.

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