Infineon Aktienzuteilung vermutlich per Los
München - Die Zuteilung solle so transparent wie möglich sein, berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf Bankkreise. So sollen den einzelnen Geldhäusern die Aktien proportional zur Nachfrage ihrer Kunden zugewiesen werden. Die sollen anschließend per Los ermitteln, wer Anteilsscheine an Infineon bekommt. Es würde keinen Sinn machen, möglichst vielen Interessenten nur wenige Aktien zu geben. Die Entscheidung über das Verfahren soll aber erst nach Ablauf der Zeichnungsfrist am 10. März fallen.
Laut "Handelsblatt" steht bereits jetzt fest, dass nur 30 Prozent der insgesamt 192 Millionen Aktien an Privatleute ausgegeben werden. Der Großteil gehe an institutionelle Anleger. Somit könnte es sein, dass nur jeder 20. bis 30. Zeichner ein Aktienpaket bekommt.
Zum Ende der Frühzeichnerfrist am 1. März, seien die Namensaktien, die in Frankfurt und New York gehandelt werden sollen, mehr als zehnfach überzeichnet gewesen. Experten rechnen damit, dass sich die Anzahl der Kaufaufträge bis zum 10. März noch einmal verdoppelt. Wenn die Aktie am 13. März erstmals gehandelt wird, steht ein Großaktionär schon fest: Der weltgrößte Chip-Hersteller Intel will sich mit einem Prozent an Infineon beteiligen.