Infineon Autoexperte wird Schumacher-Nachfolger
Hamburg - Ziebart informierte am gestrigen Mittwoch seine Vorstandskollegen bei Continental in Hannover, der gesamte Aufsichtsrat wurde heute Vormittag in Kenntnis gesetzt. Das berichtet das Wirtschaftsportal manager-magazin.de unter Berufung auf Unternehmenskreise.
Der 54-Jährige startete nach dem Maschinenbaustudium und anschließender Promotion an der TU München seine Karriere 1977 bei BMW in der Fahrzeugentwicklung. Ab 1999 war er als Vorstand für Forschung, Entwicklung und Einkauf bei BMW zuständig. 2000 musste Ziebart im Rahmen der Trennung von Rover seinen Stuhl räumen. Im gleichen Jahr wechselte er zu Continental, wo er im September 2001 zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt wurde.
Bei Infineon erwartet Ziebart keine leichte Aufgabe. Obwohl die Ergebnisse für das erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres über den Erwartungen der Analysten lagen, gibt es viel zu tun. Der neue Lenker muss weiter die Kosten senken, das Produktportfolio bereinigen und massive Technologieprobleme lösen.