Infineon-Chef: Bei Handy-Flaute wird weiter gefeuert - DER SPIEGEL
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Infineon-Chef Bei Handy-Flaute wird weiter gefeuert

Infineon-Chef Ulrich Schumacher will seinen Mitarbeitern nichts mehr versprechen. Nur wenn das Weihnachtsgeschäft mit Mobiltelefonen gut läuft, wird kein weiteres Personal abgebaut.
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Frankfurt am Main - "Wir haben verschiedene Pläne in der Schublade, die wir sehr kurzfristig realisieren können", sagte Schumacher der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ). Nach seinen Worten wird der Verlauf des Weihnachtsgeschäfts mit Mobiltelefonen darüber entscheiden, ob weitere Sparmaßnahmen notwendig werden. Einsparpotenziale sieht der Infineon-Chef nur noch in den Bereichen Vertrieb, Marketing und Personal. Hier und da könne auch noch an Entwicklungskosten gespart werden.

Schon zuvor hatte Infineon die Streichung von 5000 Stellen bekannt gegeben. Zusätzliche Einsparungen bei den Investitionen stehen dagegen nach den Worten Schumachers nicht zur Debatte. Angesichts des von 1,5 auf 0,9 Milliarden Euro gesenkten Niveaus gebe es keinen Spielraum mehr, sagte Schumacher.

Der Infineon-Chef erwartet außerdem, dass auf dem Markt für Speicherchips mittelfristig nur drei bis vier große Anbieter existieren werden. "Auf dem Markt für Speicherchips herrscht purer Darwinismus", sagte er der "FAZ". Er hofft, die Kooperationsgespräche mit Toshiba bis Ende des Jahres abzuschließen. Gemeinsam mit dem japanischen Konkurrenten würde Infineon zum viertgrößten Anbieter von Speicherchips.