Infineon Möglicherweise noch ein Chipwerk in Dresden
Konkrete Pläne hegt die Siemens-Tochter offenbar noch nicht, ein Grundstück für 1,7 Millionen Mark will der Chip-Produzent trotzdem schon einmal kaufen.
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Dresden - Eine Infineon-Sprecherin erklärte der Zeitung "Dresdner Morgenpost", man werde die Option offen halten. Dem Blatt zufolge will das Unternehmen für 1,72 Millionen DM ein 43 Quadratkilometer großes Landstück in Dresden-Klotzsche kaufen. Dem Bericht zufolge sollte der Stadtrat dem Kauf per Eilantrag zustimmen.
Erst am Donnerstag hatte Infineon Richtfest für ein zweites Werk in Dresden gefeiert. Dort sollen Speicherchips auf Basis von 300 Millimeter großen Silizium-Scheiben hergestellt werden. Bisherige Scheiben waren 200 Millimeter groß. Infineon beschäftigt in Dresden knapp 3 000 Mitarbeiter. In dem zwei Milliarden DM teuren neuen Werk sollen 1 100 Arbeitsplätze entstehen.