Infineon: Neue Fabrik in Dresden für zwei Milliarden Mark - DER SPIEGEL
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Infineon Neue Fabrik in Dresden für zwei Milliarden Mark

Der Computerchip-Hersteller Infineon will in Dresden neuartige Siliziumscheiben produzieren. Im Mai werde mit dem Bau einer zwei Milliarden Mark teuren Fabrik begonnen, teilte das Unternehmen mit.
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München/Dresden - In drei Jahren sollen rund 1100 Beschäftigte die Produktion des Moduls für die neue 300-Millimeter-Technologie aufnehmen. Infineon und Motorola fertigen nach eigenen Angaben als erste Unternehmen gemeinsam Halbleiter vollständig auf 300 Millimeter großen Siliziumscheiben. Dies sei deutlich billiger als die herkömmlichen 200-Millimeter-Scheiben.

Das neue Werk in Dresden soll in ein eigenes Unternehmen namens Infineon Technologies SC300 GmbH & Co KG verlagert werden. Der Freistaat Sachsen werde in die neu zu gründende Firma eingebunden werden. Im bereits bestehenden Dresdner Infineon-Werk produzieren derzeit rund 2800 Mitarbeiter moderne Halbleiter-Bausteine.

Die Infineon-Mutter Siemens kündigte an, in Dresden ein Werk für Röntgensysteme innerhalb der nächsten 18 Monate zu schließen. Als Grund wurde unter anderem ein "Stillstand auf den Ostmärkten" genannt. Die 137 Beschäftigten sollen in anderen Betrieben untergebracht werden.