Infineon-Skandal: Ex-Chef Schumacher entlastet - DER SPIEGEL
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Infineon-Skandal Ex-Chef Schumacher entlastet

Nach öffentlichen Anspielungen von Aufsichtsratschef Max Dietrich Kley drohte auch Ex-Infineon-Chef Ulrich Schumacher in den Strudel der Korruptionsaffäre zu geraten. Doch das Thema ist vorerst vom Tisch. Einer der Hauptbeteiligten entlastete ihn jetzt.
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Hamburg - Als Infineon die Verträge mit der Sportsponsoringfirma BF Consulting geschlossen habe, habe Schumacher "gar keine" Rolle gespielt, sagte BF Consulting-Chef Udo Schneider der Wochenzeitung "Die Zeit". Schumacher habe auch von den umstrittenen Zahlungen von BF Consulting an den zurückgetretenen Infineon-Vorstand Andreas von Zitzewitz nichts gewusst. "Das waren Dinge, die habe ich mit Zitzewitz allein abgewickelt", sagte Schneider.

Anfang der Woche hatte Infineon-Aufsichtratschef Max Dietrich Kley kolportiert, Schumacher und Schneider seien anscheinend eng befreundet. Gegen diese Behauptung soll Schumacher nach Angaben der Zeitung rechtliche Schritte angedroht haben. Udo Schneider sprach gegenüber der "Zeit" von einem über acht Jahre hinweg gewachsenen engen Verhältnis zu Schumacher. Die gleiche enge Freundschaft habe auch zu Zitzewitz bestanden.