Inflation: Gute Nachrichten aus den Bundesländern - DER SPIEGEL
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Inflation Gute Nachrichten aus den Bundesländern

Billigere Kraftstoffe haben den rasanten Preisauftrieb in Deutschland erstmals seit März wieder gedämpft. Vier Bundesländer melden rückläufige Inflationsraten.
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Hamburg - So lag die jährliche Teuerungsrate in Baden-Württemberg im Juni bei 3,1 Prozent nach 3,4 Prozent im Vormonat. In Brandenburg ging die Inflationsrate von 4,1 Prozent auf 3,6 Prozent zurück. Sachsen meldete schließlich einen Wert von 3,2 Prozent, nach 3,6 Prozent im Mai. Tags zuvor hatten bereit die hessischen Statistiker berichtet, die Teuerung habe sich in ihrem Land von 3 auf 2,7 Prozent ermäßigt.

Binnen Monatsfrist legten die Preise für die Lebenshaltung der privaten Haushalte allerdings erneut zu - und zwar je nach Bundesland zwischen 0,1 und 0,3 Prozent. Belastet werden die Verbraucher vor allem von Preissprüngen bei fast allen Lebensmitteln. Während an den Tankstellen mittlerweile wieder deutlich weniger für Kraftstoff verlangt wird, müssen Verbraucher zudem wegen der beginnenden Urlaubszeit für Ferienwohnungen und Pauschalreisen tiefer ins Portemonnaie langen.

Mit der rückläufigen jährlichen Inflationsrate bestätigt sich offenbar die Hoffnung der europäischen Währungshüter, dass die zuletzt sprunghaft gestiegene Teuerung bereits ihren Höhepunkt überschritten haben könnte. Im Mai hatten drastische Preiserhöhungen für Energie und Fleisch die Teuerungsrate bundesweit auf 3,5 (Vormonat: 2,9) Prozent getrieben. Dies war der höchste Stand seit mehr als sieben Jahren. Die aktuelle Juni-Schätzung auf der Basis von sechs Bundesländern wird das Statistische Bundesamt voraussichtlich Anfang kommender Woche veröffentlichen.