Inflation: Statistiker verzeichnen geringen Preisanstieg - DER SPIEGEL
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Inflation Statistiker verzeichnen geringen Preisanstieg

Der Preisanstieg in Deutschland beschleunigt sich etwas, bleibt aber insgesamt noch im Rahmen. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes stieg der Verbraucherpreisindex im November gegenüber über dem Vorjahr um 1,3 Prozent und lag damit leicht über dem Wert vom Oktober.
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Wiesbaden - Überdurchschnittlich teurer wurden im Vergleich zum Vorjahr dagegen Heizöl, Strom, Gas, Sprit, Tabak, Gemüse, Obst und Süßwaren. Billiger wurden Kaffee, Tee und Fleisch sowie viele Elektrogeräte.

Im September lag die Inflationsrate bei 1,1 Prozent, im Oktober bei 1,2 Prozent. Die am Donnerstag in Wiesbaden präsentierten Zahlen bestätigen die bereits auf Grund der Ergebnisse aus sechs Bundesländern vorgelegte Prognose des Bundesamtes.

Auffallend bei den Preisvergleichen gegenüber November 2002 ist der drastische Anstieg bei Kopfsalat (50 Prozent) und Eisbergsalat (64 Prozent). Erheblich billiger - zwischen zehn und 20 Prozent - wurden dagegen Kiwis, Paprika und Tomaten.

Saisonal bedingt sanken im Vergleich zum Vormonat die Preise für Pauschalreisen (minus 5,0 Prozent) sowie für Hotels und Pensionen (minus 3,0 Prozent). Die entsprechenden Jahressteuerungsraten lagen bei minus 1,8 Prozent beziehungsweise minus 0,5 Prozent. Daneben verbilligten sich den Angaben zufolge im Jahresvergleich unter anderem Computer (minus 19,5 Prozent), Telefon- und Telefaxgeräte (minus 6,4 Prozent) sowie Foto- und Filmausrüstungen (minus 5,9 Prozent). Mehr als im Vorjahr mussten die Verbraucher auch für Gas und Strom (plus 7,3 Prozent beziehungsweise 5,2 Prozent) und nach wie vor für Tabakwaren (plus 8,5 Prozent) ausgeben.