Inflationsrate Sprungartiger Anstieg
Luxemburg - Die Teuerungsrate in der Eurozone kletterte von 2,3 Prozent im August auf 2,8 Prozent im September, teilte das statistische Amt der EU am Dienstag in Luxemburg mit. Ohne Energie stiegen die Preise um 1,6 Prozent.
Die höchsten Raten verzeichneten Luxemburg (4,2 Prozent), Belgien (3,9 Prozent) und Spanien (3,7 Prozent). Die niedrigsten Raten hatten Großbritannien (ein Prozent), Schweden (1,3 Prozent) und Österreich (2,2 Prozent). In Deutschland betrug die Inflation im September 2,6 Prozent.
Der Wirtschaftsmotor der Euro-Länder läuft dennoch mit unverminderter Kraft weiter. Im laufenden Jahr wird mit einem Wachstum von 3,4 Prozent gerechnet. Deutschland will die Marke von drei Prozent erreichen. Es gebe keinen Grund, die Vorhersage für die Eurozone zu ändern, sagte Bundesfinanzminister Hans Eichel am Dienstag.