Insolvenz Aus für Photo Porst
Wolfen - Der Photo-Porst-Vorstand hat am Montag wegen drohender Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Nürnberg einen Antrag auf Insolvenz gestellt. Die Gesellschaft erwartet nach Adhoc-Angaben der Muttergesellschaft PixelNet vom gleichen Tage nun die Bestellung eines vorläufigen Insolvenzverwalters. Ziel ist es, eine Lösung zum Erhalt von Arbeitsplätzen, Lieferanten- und Kundenbeziehungen zu finden.
In den vergangenen Monaten waren vergeblich intensive Verhandlungen mit potenziellen Partnern und Investoren geführt worden. Vor dem Hintergrund sinkender Umsätze könne der zusätzliche Finanzbedarf für eine notwendige Fortsetzung der Restrukturierung und den Ausbau des Digitalen Fotogeschäftes in der aktuellen wirtschaftlichen Lage nicht mehr sichergestellt werden, erklärte das Unternehmen weiter.
Die geschäftlichen und finanziellen Auswirkungen der Photo Porst-lnsolvenz auf die PixelNet AG würden in den nächsten Tagen unter Führung des neuen Vorstandsvorsitzenden Gerhard Köhler intensiv geprüft. Köhler war bisher Finanzvorstand im Unternehmen und tritt die Nachfolge des zurückgetretenen Matthias Sawatzky an. Die PixelNet-Aktie wurde vorübergehend vom Handel ausgesetzt.