Intel: Die versteckte Gewinnwarnung des Chipriesen - DER SPIEGEL
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Intel Die versteckte Gewinnwarnung des Chipriesen

Der weltgrößte Chiphersteller Intel Corporation hat seine Umsatzprognose für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres reduziert. Zudem gab das Unternehmen eine versteckte Gewinnwarnung aus.
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Santa Clara - Als Grund führte der Branchenführer die schlechter als erwartete Nachfrage in Europa an. Intel senkte seine Umsatzerwartung auf 6,2 Milliarden Dollar bis 6,5 Milliarden Dollar. Zuvor hatte der Chiphersteller mit einem Umsatz von 6,4 Milliarden Dollar bis 6,7 Milliarden Dollar gerechnet.

Das Unternehmen teilte die Zahlen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mit. Bereits zuvor war die Intel-Aktie   um mehr als vier Prozent eingebrochen, nachdem mehrere Investmentbanken das Papier heruntergestuft hatten. Nachbörslich geriet das Papier erneut unter Druck und fiel um weitere zehn Prozent.

Geringe Marge, geringerer Gewinn?

Intel teilte weiter mit, die Bruttogewinnmarge werde in dem am 29. Juni auslaufenden Dreimonatsabschnitt nur etwa 49 Prozent erreichen gegenüber einer bisherigen Schätzung von etwa 53 Prozent. Finanzvorstand Andy Bryant deutete an, sein Unternehmen müsse die Marge unter Umständen auch für die folgenden Quartale reduzieren.

"Die Bruttomarge ist der wahre Grund dafür, dass die Aktie so stark gefallen ist - der Umsatz ist zweitrangig", sagte Merrill-Lynch-Analyst Joseph Osha, der Intel am Donnerstag herabgestuft hat. "Die Zahl liegt weit unter dem, was die meisten erwartet hatten".