Internes Papier: iX-Börsenfusion kann nicht klappen - DER SPIEGEL
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Internes Papier iX-Börsenfusion kann nicht klappen

Die geplante Fusion der Londoner und Frankfurter Börse zur iX-Superbörse ist fast undurchführbar, ergab eine neue Untersuchung. Pikant: Der Bericht stammt von Merrill Lynch, einem Topberater der London Stock Exchange.
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New York - Die Integration der zwei Börsen sowie die Harmonisierung der Abwicklungsregeln der Transfers könne nicht innerhalb einer vernünftigen Zeitspanne erreicht werden, heißt es laut "Financial Times" in dem Bericht. Außerdem wären die operativen Kosten des Gemeinschaftsunternehmens iX zu hoch.

Der Bericht war von Managern der Investmentbank Merrill Lynch in Auftrag gegeben worden - ohne das Wissen des Europa-Chefs Michael Marks oder des Banker-Teams, die die Londoner Stock Exchange (LSE) bei der Fusion beraten. Die Ergebnisse des Berichts seien peinlich für Merrill Lynch, die als bewegende Kraft hinter der Fusion wahrgenommen würde, schreibt die "FT".

Einer der Verantwortlichen bei der Bank sagte, der Bericht sei nur für den internen Gebrauch bestimmt gewesen. Er repräsentiere nicht die Meinung von Merrill Lynch.