Internet-Handel: Amazon stemmt sich gegen die Krise - DER SPIEGEL
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Internet-Handel Amazon stemmt sich gegen die Krise

Der Online-Versandhändler Amazon hat für das erste Quartal steigenden Umsatz und Gewinn gemeldet. Mit 177 Millionen Dollar lag der Gewinn fast ein Viertel höher als ein Jahr zuvor. Für das laufende zweite Quartal fällt die Prognose allerdings schlechter aus.
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Seattle - Der weltgrößte Online-Einzelhändler Amazon.com hat zum Jahresauftakt trotz der Krise Gewinn und Umsatz steigern können. Der US-Konzern verdiente im ersten Quartal mit 177 Millionen Dollar (136 Millionen Euro) fast ein Viertel mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz kletterte um 18 Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar, wie Amazon am Donnerstag nach US-Börsenschluss am Sitz in Seattle (US-Bundesstaat Washington) bekanntgab.

Mit beiden Zahlen übertraf Amazon die Erwartungen der Analysten. Die Experten hatten Amazon lange dafür kritisiert, Umsatz vor Gewinn zu stellen. Doch jetzt sind sie angetan von der Fähigkeit des Online-Händlers, auch in harten Zeiten Kunden anzuziehen.

Für das laufende zweite Quartal warnte Amazon allerdings vor einem deutlich sinkenden operativen Ergebnis. Der Betriebsgewinn könne im schlechtesten Fall um die Hälfte einbrechen, auch weil das Ergebnis ein Jahr zuvor durch einmalige Einnahmen in die Höhe getrieben wurde. Im zweiten Quartal peilt Amazon einen Nettogewinn von 110 bis 190 Millionen Dollar und einen Umsatz von 4,3 bis 4,75 Milliarden Dollar an.

Amazon-Aktien legten im nachbörslichen Handel rund ein Prozent zu.

ore/dpa/AP/Reuters