Internet-Telefonie Murdoch plante Skype-Übernahme
London - Murdoch habe drei Milliarden Dollar geboten, schreibt der "Independent on Sunday". Die Verhandlungen seien aber vergangenen Monat gescheitert. Kurze Zeit später verließ Murdochs Sohn Lachlan den Konzern seines Vaters.
Die Zeitung beruft sich auf ungenannte mit der Sache vertraute Informanten. Skype habe jedoch abgestritten, dass es zum Verkauf stehe. In der Branche heiße es jedoch, dass das Luxemburger Unternehmen wohl bald übernommen werde. Die beteiligten Firmen waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.
Skype bietet Software zum kostenlosen Herunterladen an, mit der sich Telefonverbindungen aufbauen lassen. Gespräche zwischen Skype-Benutzern sind abgesehen von den Gebühren für den Zugang gratis. Das Unternehmen verfügt über 42 Millionen Benutzer und gilt manchen als Bedrohung für herkömmliche Telekommunikationsanbieter.