Intershop Sparkurs verringert Verluste
Jena - Der Verlust sei von 13,3 Millionen Euro im ersten Quartal auf 5,8 Millionen Euro gesenkt worden, teilte das Unternehmen mit und übertraf damit die Erwartungen der Analysten.
Im Vorfeld der Veröffentlichung hatten sich Analysten skeptisch gezeigt, ob Intershop die Kostensenkung im angepeilten Maße gelingen könne. Durch drastische Sparmaßnahmen schaffte es das Unternehmen aber, die Gesamtkosten von 25,6 Millionen Euro im ersten Quartal auf 18 Millionen Euro zu senken.
Wegen der anhaltenden Krise in der Softwareindustrie verschlechterte sich jedoch der Umsatz um 100.000 Euro auf 12,1 Millionen Euro. Analysten hatten mit einem Umsatz von 12,4 Millionen Euro bis 13,4 Millionen Euro gerechnet. Auch im dritten Quartal erwartet Intershop keine steigenden Umsätze.
Trotzdem rechnet das Software-Unternehmen damit, im vierten Quartal des laufenden Geschäftsjahres ein ausgeglichenes Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) zu erzielen. Bereits im vierten Quartal des vergangenen Jahres wollte Intershop die Gewinnzone auf Ebitda-Basis erreichen. Ende Oktober 2001 hatte das Software-Unternehmen dieses Ziel aber auf die zweite Hälfte 2002 verschoben.
Nach Verkündung der Quartalszahlen legten die Intershop-Aktien gegen den Trend um mehr als 30 Prozent auf 1,18 Euro zu.