Intershop Staatsanwalt ermittelt gegen Schambach
Intershop kommt derzeit nicht zur Ruhe. Jetzt ermittelt die Hamburger Staatsanwaltschaft gegen Gründer Stephan Schambach und Finanzvorstand Wilfried Beeck.
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Hamburg - Schambach und Beeck werde ein Verstoß gegen das Börsengesetz vorgeworfen, berichtet die "Financial Times Deutschland".
Hintergrund sind demnach vier Strafanzeigen von enttäuschten Anlegern, die behaupten, durch den massiven Kurssturz der Intershop-Aktien geschädigt worden zu sein. Schambach und Beeck hätten den Aktienkurs manipuliert. Beeck dazu: "Wir haben uns nichts vorzuwerfen. Keiner von uns hat Aktien verkauft."
Auch in den USA soll Intershop unter Druck geraten: Der Hamburger Anwalt Rene Gralla habe bei der dortigen Börsenaufsicht SEC Anzeige eingereicht, schreibt die Zeitung. Daneben wollten sich rund 140 Anleger an einer Sammelklage in Höhe von sechs Millionen Mark beteiligen.