Intershop: Umsatz schrumpft, Belegschaft auch - DER SPIEGEL
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Intershop Umsatz schrumpft, Belegschaft auch

Der einstige Internet-Primus Intershop hat im abgelaufenen Geschäftsjahr seinen Umsatz nahezu halbiert. Auch der Quartalsverlust fiel deutlich höher aus als von Analysten erwartet.
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Frankfurt am Main - Der Softwareanbieter Intershop   hat im vierten Quartal 2001 einen Umsatzrückgang verzeichnet und einen weiteren Stellenabbau angekündigt. Der Umsatz habe sich im Schlussquartal auf 11,7 Millionen Euro belaufen, teilte das im Nemax 50 gelistete Unternehmen mit. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich Intershops Umsatz damit im Vergleich zum Vorjahr auf 68,7 Millionen Euro nahezu halbiert.

Der Nettoverlust habe 24,7 Millionen Euro nach 32,1 Millionen Euro im vergleichbaren Vorjahreszeitraum betragen. Auf Grund der neu ausgerichteten und vereinfachten Organisationsstruktur der Firma werde die Mitarbeiterzahl weitweit von derzeit 733 bis Ende des zweiten Quartals auf 500 verringert. Von Reuters befragte Analysten hatten für das vierte Quartal im Durchschnitt einen Umsatz von 12,91 Millionen Euro und einen Fehlbetrag von 13,29 Millionen Euro erwartet.

Erst gestern hatte Unternehmensgründer und Vorstandschef Stephan Schambach auch den Posten des Chief Operating Officers übernommen. Alle Unternehmenseinheiten werden fortan wieder direkt an den 31-jährigen berichten. Der bisherige COO Wilfired Beeck sowie der Europa-Chef Michael Tsifidaris mussten ihre Sessel räumen. Als Grund nannte ein Intershop-Sprecher die Notwendigkeit, die Organisatiosstruktur zu verschlanken und Kosten zu sparen.