Investmentfonds Lohnt sich ein Wechsel?
Nach Untersuchungen des Münchner Finanzanalyseinstituts Südprojekt ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass diejenigen Fonds auch in Zukunft überdurchschnittlich gut abschneiden, die in den letzten Jahren immer im oberen Drittel lagen. Doch ein ständiges Umschichten, so stellte das Finanzinstitut Klöckner, Uppena & Partner fest, bringt wegen der Transaktionskosten letztlich wenig ein: "Hin und her macht Taschen leer." In ihrer Modellrechnung verglichen sie einen mittelmäßigen mit einem guten Fonds, der jährlich eine um 50 Prozent bessere Rendite erzielt. Bei gleich bleibenden monatlichen Zahlungen verdient der Anleger, der jährlich wechselt, nur in den ersten Jahren etwas mehr. Bei regelmäßigen Einzahlungen von 300 Mark monatlich einer häufigen Sparleistung hat nach zehn Jahren der Anleger, der bei einem Fonds geblieben ist, 2922 Mark mehr als der Dauerwechsler.