iPhone-Profite: Apple verzeichnet Milliardengewinn - DER SPIEGEL
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iPhone-Profite Apple verzeichnet Milliardengewinn

Sattes Plus trotz Wirtschaftskrise: Apple erzielte im vierten Geschäftsquartal einen Überschuss von knapp 1,7 Milliarden US-Dollar - eine Steigerung von 47 Prozent. Der Umsatz ging um ein Viertel nach oben. Neben dem begehrten iPhone wurden auch deutlich mehr Mac-Computer verkauft.
Apple iPhone: Gewinnträchtiges Prestigeobjekt
Apple iPhone: Gewinnträchtiges Prestigeobjekt

Apple iPhone: Gewinnträchtiges Prestigeobjekt

Foto: FREDERIC J. BROWN/ AFP
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Cupertino - Trotz der weltweiten Wirtschaftsflaute konnte Apple   die Markterwartungen übertreffen: Der Computer- und Mobiltelefon-Hersteller verzeichnete erneut einen kräftigen Umsatz- und Gewinnsprung.

Der Überschuss des US-Konzerns kletterte im Ende September abgeschlossenen vierten Geschäftsquartal um 47 Prozent auf knapp 1,7 Milliarden US-Dollar (1,1 Milliarden Euro) oder 1,82 Dollar pro Aktie. Analysten hatten lediglich mit einem Überschuss von 1,42 Dollar je Anteilsschein gerechnet. Vor einem Jahr hatte Apple einen Gewinn von 1,14 Milliarden Dollar verzeichnet. Die Aktie des Technologie-Unternehmens kletterte nachbörslich um rund sieben Prozent auf über 200 Dollar.

Der Umsatz stieg trotz der Wirtschaftskrise im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Viertel auf fast 9,9 Milliarden Dollar, wie Apple am Montag im kalifornischen Cupertino mitteilte.

Mehr verkaufte Mac-Computer als je zuvor

Der Konzern verkaufte so viele seiner Mac-Computer und iPhone-Handys wie noch nie zuvor in einem Quartal, sagte Apple-Chef Steve Jobs laut der Mitteilung. 3,05 Millionen Apple-Rechner gingen über den Ladentisch - ein Plus von 17 Prozent zum Vorjahr. Der Konzern verkaufte zudem 7,4 Millionen iPhones und damit sieben Prozent mehr.

Für das laufende Quartal mit dem wichtigen Weihnachtsgeschäft erwartet der Konzern einen Umsatz zwischen 11,3 und 11,6 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie soll bei 1,70 bis 1,78 Dollar liegen.

Optimismus trotz sinkender Zahlen bei Texas Instruments

Dagegen hat der US-Chiphersteller Texas Instruments (TI) im dritten Quartal weniger umgesetzt und verdient als im Vorjahr. Die Zahlen fielen aber dennoch besser aus als an der Börse befürchtet. Wie zuvor bereits der Branchenriese Intel nährte Texas Instruments damit die Hoffnung auf eine Erholung der IT-Branche.

Der Umsatz des Chipbauers sanken im Vergleich zu 2008 um 15 Prozent auf knapp 2,9 Milliarden Dollar (1,9 Milliarden Euro), wie TI am Montag nach US-Börsenschluss am Sitz in Dallas bekanntgab. Der Überschuss ging um rund vier Prozent auf 538 Millionen Dollar zurück. Trotzdem konnte die Aktie nachbörslich zulegen.

Für das laufende vierte Quartal erwartet TI Umsätze zwischen 2,78 und 3,02 Milliarden Dollar sowie einen Gewinn je Aktie von 0,42 bis 0,50 Dollar. Auch damit ist das Unternehmen optimistischer als die Analysten.

TI ist Branchenführer im Geschäft mit analogen und integrierten Prozessoren für einfache Rechenaufgaben. Die TI-Chips kommen in Geräten von der Waschmaschine bis zum Fernseher zum Einsatz. Daher gilt das Abschneiden des Konzerns als Konjunkturbarometer für Elektronikhersteller.

Dow-Jones-Index auf neuem Jahreshoch

Der New Yorker Aktienmarkt schloss am Montag nach guten Unternehmensmeldungen fester. Der Dow-Jones-Index stieg nach vorläufigen Berechnungen um 96,28 Punkte oder ein Prozent auf 10.092,19 Zähler - und damit auf den höchsten Stand seit über einem Jahr. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte um 19,52 Punkte oder 0,9 Prozent auf 2.176,32 Zähler zu.

jok/REUTERS/dpa-AFX/AP

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