iPod-Euphorie: Apple verdreifacht Gewinn - DER SPIEGEL
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iPod-Euphorie Apple verdreifacht Gewinn

Der Siegeszug des MP3-Players iPod hat dem Computerbauer Apple glänzende Geschäftszahlen beschert. Der Quartalsgewinn übertraf die Erwartungen der Analysten bei weitem, nachbörslich schoss der Kurs der Apple-Aktie in die Höhe.
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San Francisco - Der Nettogewinn habe im zweiten Geschäftsquartal (per 27. März) 46 Millionen Dollar oder zwölf Cent je Aktie betragen, hieß es in einer Mitteilung nach US-Börsenschluss. Im Vorjahreszeitraum hatte Apple noch einen Gewinn von 14 Millionen Dollar ausgewiesen. Der Umsatz stieg um 29 Prozent auf 1,91 Milliarden Dollar. Analysten hatten zuvor im Schnitt einen Gewinn je Aktie von zehn Cent erwartet. Die Schätzungen für den Umsatz lagen durchschnittlich bei 1,81 Milliarden Dollar.

Apple-Chef Steve Jobs verwies auf das Wachstum in fast allen Geschäftsbereichen. Er hob den dramatischen Anstieg der iPod-Verkäufe hervor. Mit 807.000 Stück verzehnfachte sich der Absatz des weltweit erfolgreichsten MP3-Players zum Vorjahresquartal und lag auch höher als im Schlussquartal 2003, in dem das Weihnachtsgeschäft traditionell für höhere Verkaufzahlen sorgt.

Nach Unternehmensangaben stieg der Macintosh-Absatz (iMac, eMac, PowerMac und iBook) im zweiten Quartal um 5 Prozent auf 749.000 Stück. Dabei glich der Erfolg der iBook-Notebooks und der PowerMacs Rückgänge bei iMacs und PowerBooks mehr als aus.

Für das dritte Quartal prognostizierte Apple-Finanzchef Fred Anderson einen Gewinn je Aktie von zwölf bis 13 Cent. Darin seien Umstrukturierungskosten von rund zwei Cent je Aktie enthalten. Die Umsatzerwartungen bezifferte er auf 1,93 Milliarden Dollar.

Apple-Aktien schossen nachbörslich um fast sechs Prozent auf 28,14 Dollar in die Höhe, nachdem sie während des regulären Handels an der Nasdaq gut ein Prozent verloren hatten.