Jagd auf Schwarzarbeiter Polizei sperrt Autobahn
Oldenburg - Die Aktion fand am Montagmorgen zwischen sechs und zehn Uhr auf der A 29 in Richtung Oldenburg statt, teilte die Polizeidirektion Delmenhorst auf ihrer Internetseite mit. Der komplette Verkehr sei dabei auf die Rastanlage Huntetal umgeleitet worden, wo dann jeder Kleintransporter, jedes Nutzfahrzeug von Handwerkern und sämtliche Taxen und Busse auf arbeitsrechtliche Verstöße kontrolliert worden seien. Die Aktion habe für die restlichen Verkehrsteilnehmer zu Verzögerungen von nicht mehr als fünf Minuten geführt, so die Polizei.
Bei der Aktion, die in Zusammenarbeit mit der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) Oldenburg stattfand, stellten die Fahnder insgesamt 43 konkrete Verdachtsmomente arbeitsrechtlicher Art fest. Während der vier Stunden hatte die Polizei 150 Fahrzeuge angehalten.
Bei 26 Personen habe der Verdacht des Leistungsmissbrauchs bestanden, in sechs Fällen ermitteln die Behörden wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit, teilte die FKS Oldenburg mit. Sechs Mal seien Scheinselbstständige ermittelt worden, bei fünf Personen habe die Arbeitsgenehmigung gefehlt. Allerdings könne sich die Zahl der Delikte noch erhöhen, da viele Daten noch abgeglichen werden müssten. Insgesamt hatten die Fahnder 238 Personen kontrolliert.
ank