Jahresprognose Batman kann Time Warner nicht retten
New York - Time Warner rechnet für das Jahr nur noch mit einem Wachstum des bereinigten Betriebsergebnisses von rund fünf Prozent. Zuvor hatte der Mediengigant sieben bis neun Prozent angepeilt.
Verantwortlich für die schlechtere Prognose seien Sonderkosten für den Stellenabbau bei seinem Zeitschriftenverlag Time und für den Umbau der Filmproduktionssparte New Line Cinema, erklärte das Unternehmen.
Im abgelaufenen Quartal konnte der Konzern, zu dem auch das Filmstudio Warner Bros gehört, noch positiv überraschen. Neben dem Kinokassenschlager "Batman - The Dark Knight" florierten auch die Werbeeinnahmen und das Kabelfernseh-Geschäft.
Insgesamt floss weit mehr Geld in die Kassen als am Markt erwartet. Der Nettogewinn stieg um 22 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar. Der Umsatz lag im Rahmen der Analystenschätzungen nahezu unverändert bei 11,7 Milliarden Dollar.
Trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds habe sich Time Warner gut geschlagen, erklärte Konzernchef Jeffrey Bewkes. Dies habe er seinen vielfältigen Einnahmezuflüssen und seinen starken Marken zu verdanken.
ssu/Reuters