Japan: UMTS startet als Spar-Version - DER SPIEGEL
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Japan UMTS startet als Spar-Version

Die UMTS-Ära hat in Japan mit Verspätung und geringem Ehrgeiz begonnen. Handys mit schnellem Internet-Zugang gibt es bisher nur rund um Tokio. Videos und Musik für den Dienst werden noch gar nicht angeboten.
Dieser Beitrag stammt aus dem SPIEGEL-Archiv. Warum ist das wichtig?

Tokio - Unter dem Namen FOMA vermarktet NTT DoCoMo den mobilen Hochgeschwindigkeitszugang zum Internet zunächst in einem 30- Kilometer-Radius um die japanischen Metropole.

Am ersten Tag der kommerziellen UMTS-Betriebs verkauften ausgewählte Geschäfte innerhalb eines Vormittags 730 der UMTS-Handys, die rund 740 Mark kosten. Der FOMA-Service bietet eine Internetverbindung, die 40 Mal schneller als der in Japan populäre Standard i-Mode sein soll. Für Abonnenten soll er das mobile Herunterladen von Videos und Bildern, E-Mail, Sprachmeldungen und SMS bieten. An UMTS-tauglichen Videos und Musikangeboten wird derzeit noch gearbeitet.

Ursprünglich wollte DoCoMo den FOMA-Dienst (eine Abkürzung für "Freedom of Mobile Mutlimedia Access) im Mai starten. In den anderen großen Städten Japans soll der Service bis zum Frühjahr 2002 zur Verfügung stehen.

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