Jobabbau: General Motors will Tausende Stellen streichen - DER SPIEGEL
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Jobabbau General Motors will Tausende Stellen streichen

Der gebeutelte Autokonzern General Motors steckt tief in der Krise: Tausende Arbeitsplätze sollen nun wegfallen. Außerdem will das US-Unternehmen einen Teil seiner Marken verkaufen - fast alle kommen auf den Prüfstand.
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General Motors kämpft gegen Milliardenverluste: Tausende Angestellte in der Verwaltung werden wohl ihren Job verlieren, berichtet das "Wall Street Journal". Wie viele Mitarbeiter genau gehen müssen, stehe noch nicht fest. Bereits im August könnten die Streichungen vom Verwaltungsrat abgesegnet werden, berichtet das Blatt.

Bei der Sitzung könnten auch Vorschläge gemacht werden, welche Marken der Konzern in Zukunft behalten will - und welche nicht. Bislang steht der Zeitung zufolge nur fest, dass alle Marken außer Cadillac und Chevrolet auf den Prüfstand kommen. Auch die Deutschen müssen bangen: GM ist der Mutterkonzern des deutschen Autobauers Opel. Allerdings dürften die Einsparpläne vor allem auf das verlustreiche US-Geschäft abzielen.

Für den Luxusgeländewagen Hummer wird laut der Zeitung bereits ein Käufer gesucht. Weitere Verkaufskandidaten könnten die schwedische Marke Saab und die US-Linie Saturn sein, unter der in Amerika vor allem Opel-Fahrzeuge verkauft werden. Wie andere US-Autobauer auch leidet GM   unter hohen Spritpreisen, die große Geländewagen bei den Käufern unbeliebt gemacht haben.

Nach Einschätzung von Analysten braucht GM bis zum Jahr 2010 zusätzliches Kapital von zehn bis 15 Milliarden Dollar. Zwar besitzt der Konzern dem Bericht zufolge viel Geld, verbrenne durch das schlechte Geschäft aber etwa drei Milliarden Dollar pro Quartal. Konzernchef Richard Wagoner will das Unternehmen bis 2010 aus der Verlustzone bringen.

cvk/dpa-AFX/ddp